am 1. oktober 2005 starteten belinda und ich
mit kurs auf celerina, gut eine stunde später
waren wir in leonberg, bei manfred und
baal baas von mönchzell zum frühstück
eingelagen, danke dafür!
wiederum drei stunden später trafen wir in
rohrschach, am südöstlichen bodensee ein und
hatten unser nächstes date mit mona bottlang
und baiba babs birdy von de reezegeischder.
gemeinsam spazierten wir entlang des sees
und aktualisierten unsere kommunikation.
um 18 uhr schliesslich erreichten wir celerina
und checkten im cresta palace ein.
ein walk, das nachtessen und die ersten
begegnungen, als ich zu bett ging entdeckte
ich an allen von hovis bewohnten zimmern,
bzw. an den türgriffen ein begrüßungs-
würstchen baumeln. welche freude!

sonntag, am ersten vormittag stand die
besammlung vor dem hotel, die gruppen-
einteilung auf dem plan. wir wurden der
fünften gruppe zugewiesen, den kursleitern
rené oppliger / ropp@teleport.ch und
denise gaudy jaggi / www.alteaare.ch.
im zeitlichen versatz ging es los, der erste
schnee/regen war gefallen und fiel und wir
maschierten hinauf in die gepuderten berge.
auf unserem programm standen kennenlernen,
einweisungen, der verhaltenskodex und die
erkundgung des geländes.

montag, 9:30 uhr begannen wir mit übungen
auf dem ungewöhnlichen parcour, da gab es
ecken und winkel bei den stegen, materialmix,
wackelbretter, tunnel für gegenverkehr, tische
mit folienbespannung, übungsfolgen in bisher
unbekannter vielfalt, kreativität pur, die neuen
erfahrungen erweckten uns und die hovis.
zur entspannung wanderten wir anschliessend
durchs feld. auf den wiesen des inns bot sich
die gelegenheit für das gehobene
versteckspiel, jeweils zwei hunde wurden
festgehalten die zweibeiner entfernten sich,
versteckten sich hinter den holzwänden und
wechselten in der entfernung die verstecke.
wir übten den slalom, im freilauf, durch den
mensch/hund/kreis und hatten riesig spass bei
der letzten übung dieses tages, der dicht-
stehenden menschenkette, hier liefen die
hunde einzeln durch die gegrätschten beine.
leicht unterkühlt, durchnässt aber erfüllt und
glücklich enterten wir das hotel.

dienstag, 9:30 start in den reichlich gefallenen,
blütenweissen schnee, eingeteilt in
zweiergruppen, legten wir füreinander die
fährten, grandios zu sehen mit welcher
begeisterung und sicherheit unsere hovis diese
aufgabe lösten.
nachmittags, in neuer vierer konstellation
gruppiert, starteten wir mit unseren hunden
zum gruppenparcour. fünf herausforderungen
waren, unter zeitvorgaben, unterwegs zu
absolvieren.
erstens eine sitz/platz/abruf/übung.
zweitens eine vertrauensübung, zwölf baum-
scheiben sollten unter den auf seinen vier
pfoten stehenden hund gestapelt werden, ein
freier stand war das ziel, ein assistierender
helfer erlaubt!
drittens wartete auf uns eine ungewöhnliche
apportierübung, diverse spielgegenstände
lagen in einem abgegrenzten bereich bereit,
die aufgabe war, die hovis zu motivieren soviele
gegenstände als möglich aus dem bereich
herauszutragen, ohne das wir diesen betreten
durften.
die vierte herausforderung, im 10 auf 10 meter
quadrat abgesteckt. unsere hunde wurden,
einzeln, am start mit sitz positioniert, dann
gingen wir zweibeiner, wiederum einzeln,
nach links zum zweiten stab, hier lag ein
tennisball, dieser war aufzuheben und wieder abzulegen und weiter gings zum dritten stab,
gegenüber der start/sitz/position unseres
hovis. von hier aus hatten wir unsere hunde
abzurufen. am vierten stab stand eine
futterschüssel mit einer verzehrbaren
verführung. das ziel war nun unseren hovi
diagonal durch das quarée, die spiel- und die
verzehrbare verführungen unbeachtend,
direkt zu uns her abzurufen.
die fünfte herausforderung schliesslich war
von uns zweibeiner zu meistern, wiederum
einzeln waren von uns fragen zur anatomie,
zu den gangarten, zu körperteilen und
bezeichnungen zu beantworten.
alle ergbnisse wurden bepunktet und am
abend schliesslich die gruppenplazierung
bekanntgegeben.

tagsdrauf, mittwoch, starteten wir zur
gemeinsamen wanderung, unterwegs dirigierte
uns pierre hartmann zu einer gigantischen
spiralenchoreografie, im finale waren die
107 hovis abzulegen und die zweibeiner
verließen die figur.
weiter gings zum bahnhof, dichtgedrängt die
zugfahrt, bis zur station bernina suot, von hier
aus wanderten wir durch den hohen schnee
zum grossartig vorbereiten picnicplatz, heisse,
kalte getränke und speisen, auf dem
schneebuffet serviert - wunderbar!

donnerstag, 9:30 uhr start an der
bergbahnstation, jeweils zwei und zwei
stiegen in die gondeln, wir schwebten durch
die nebelwolken hinein in den blauen himmel,
auf 2278 meter höhe, in marguns formierten
wir uns neu. wir absolvierten verschiedene
überartliche kommunikationsübungen zum
thema nähe, im gelände.
dann, mit kurs abwärts, einer sonnenpause und
einer weiteren fährtenübung, hier legten wir
selbst die spur für unsere hunde, kamen wir
schliesslich zum zeitlaufen.

freitag, wiederum in neuer zweier gruppierung
begannen wir im sechs minuten versatz mit
dem abschlussparcour. marianne mit ulk von
der alten aare und ich mit belinda starteten
um 11:20 uhr, auf der gekennzeichneten
wanderroute warteten die überraschungen.
wir durchquerten den ort, ereichten den wald
und trafen auf posten eins. die aufgabe für die
hovis ein spielzeug/motivationsgegenstand
über vier streckenabschnitte zu apportieren.
an posten zwei wartet auf uns ein luft
gefülltes becken, mit dosen bestückt und
abgedeckt, die aufgabe vorsitz, sprung hinein,
ein sitz auf dem wackeligen, klappernden
etwas sowie, wie immer, ein sitz zuletzt.
an posten drei trafen wir auf im zickzack
abgesteckte stäbe, auf 25 cm höhe war ein
band gespannt, an dem viele, kleine glöckchen
hingen. die aufgabe für die zwei- und
vierbeiner ohne berührung/klingelalarm diese
hindernisse zu überspringen.
die vierte aufgabe, eine parallel abgesteckte
10 meter lange, 2 meter breite strecke,
dekoriert mit flatterbändern, luftballons sowie
diversen rechts und links plazierten futter-
schüsseln mit leckerli, diese übung war
wiedereinmal klassisch mit sitz, abruf und
direktem vorsitz, ohne zwischenausflug zu den
verzehrbaren verführungen, zu meistern.
zurück im hotel, gelangten wir zur letzten
prüfung für uns hundeführer, aus dem
hovawart rassestandard waren aussagen mit
fehlenden begriffen sinn- und sachrichtig zu
ergänzen.

die maximal erreichbare punktzahl diese tages
war 240, in der plazierung von rang 88 mit 101
und rang 1 mit 224 punkten erreichten belinda
und ich mit 196 punkten den rang 19! nicht
schlecht und steigerbar, vor allem für mich
sind locker punkte in der theorie zu machen!

ja, wir hatten wahrlich eine phänomenal,
superlative, eine inspirierende und
verbindende hovawartwoche in celerina.
107 hovis mit 130 zweibeinern,
die kleinsten hovis waren vier monate, die
ältesten 14 jahre alt.
die veranstaltung selbst war perfekt
organisiert, super durchstrukturiert,
gekennzeichnet von kreativität, engagement,
kompetenz und liebe zu unseren hovawarten,
vor und hinter den kulissen sowie in der idee.
dank dafür an das ganze team!

die landschaft und das ambiente, auf 1800 m
höhe im engadin, in dem phantastischen
****sterne cresta palace celerina /
www.crestapalace.ch! der super service, die
großzügiger atmosphäre die gigantischen frühstücksbuffets, die allabendlichen sechsgang
nachtessen und der zusätzliche outdoorservice,
paradiesisch!
das alles übertraf die vorstellbare dimension!
dank dafür an elisabeth und hans peter herren
mit ihrem team!

heidi oppliger erzählte mir, dass die idee für
die erste ausbildungswoche 1964 geboren
wurde, damals avancierte der hovawart offiziell
zum gebrauchshund.
daraufhin kreierten die schweizer initiatoren,
einen gemeinsamen arbeitscontext – eine
arbeitswoche – jeweils im herbst des jahres.
zunächst in der zentralschweiz, später auf
dem san bernadino, heute in celerina, zu
beginn mit 12 hovawarten, heute mit mehr als
hundert, ein grossartiges, beispielloses
commitment mit tradition.

wir trafen iris, mit papa kosta und onkel iron
und art von moenchzell mit gudrun und edgar
aus luzern, das ist immer inspirierend.
und wir lernten neue mensch/hovi/teams
kennen, wir hatten zeit für gespräche wie
auch das leben und den luxus des ortes zu
geniessen.
wir erlebten uns und andere in neuen
erfahrungsfeldern, wir lernten neues und wir
hatten jede menge freude dabei!
meine beziehung zu belinda erhielt neue
impulse, erfrischung, neue begeisterung,
bewusster, intensiver erlebe ich seit celerina unser miteinander sein. danke dafür!
und wir gehen ganz sicher wieder nach
celerina!

diejenigen, die hier inspiriert sind und
informationen, termine, die anmeldeformulare
für celerina 2006 erhalten möchten, können
sich an rené und heidi oppliger wenden, durch
den oben genannten link ist eine mail direkt
aktivierbar!

celerina 1. bis 8. oktober 2005

die nase auf der fährte

die landschaft

das cresta palace celerina

belinda + quipo

quipo + querida

der meister rené oppliger

posten 3 / glockenspiel

die gondel nach marguns

der rückweg

die 2. herausforderung

die 3. herausforderung

107 hovis in der spirale

picnic im schne

gudrun + artos

markus + durins siesta

iris + kosta + iron

orlik + annette

anja + rejko

ulk + marianne

posten 5.1 / lisa + aron

posten 5.2 / iro + claudia

team 43 / gudrun + artos
+ uta + alexa

quipo + heidi + erebos

querida + ximena + denise

rang 10 / lisa + aron